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23 Fotos zum Thema Stadtansichten/Eselstadt

Transportweg durch den Eselsgrund

Die Flurbezeichnung »Eselsgrund«, ein Wiesental gegenüber dem Wildpark, weist auf die Route hin, die der Eseltransport über die Karlsquelle und über den »Eselsstieg« hinunter nach Delliehausen nahm. Die Esel transportierten den Sand in die Dörfer des Leinetals bis nach Göttingen, wo der weiße Sand an Sonn- und Feiertagen über die gescheuerten Dielen der Wohnstuben gestreut wurde, was als besonders reinlich galt. Ab 1850 verschwand die Berufsbezeichnung Eseltreiber aus den Akten, stattdessen wurden sie jetzt als Sandhändler oder Sandfuhrmann benannt.

Ende des 19.Jahrhunderts transportierten die Hardegser Sandhändler, in Volpriehausen auch »Sandmännchen« genannt, mit ihren Eseln minderwertigen Sand aus der Sandwäsche der Brikettfabrik Volpriehausen zu Abnehmern in der Umgebung. Die aus ungestrichenen Holzbrettern oder Bohlen bestehenden Fußböden der der einfachen Häuser wurden damals mit Sand abgestreut, um sie durch Abfegen leichter reinigen und sauber halten zu können.

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erstellt 20.02.2021, 12.13 Uhr
bearbeitet 24.02.2021, 16.37 Uhr