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Am Sonnenberg – Wohnen auf der Sonnenseite der Stadt

von Andreas Lindemeier

Schon der Straßenname »Am Sonnenberg« weist auf die besondere, nach Süden ausgerichtete, exponierte Lage des Wohngebiets hin. Er ist Teil des Wienberges (Deutung eher »geweihter Berg«, weniger »Weinberg«). Nach Nordwesten hin schließt dieser an den Galgenberg an und bildete mit ihm einen Höhenzug, bis beide durch den Einschnitt in Folge des Bahnbaus (1875-1878) getrennt wurden. Der Wienberg erreicht direkt hinter dem Bahnhof eine Höhe von 295 Metern, im Blankenstein über Leisenrode steigt er bis 344 Meter an. Der Wienberg ist Teil der Weper, die sich bis Fredelsloh erstreckt.

Mühlenstieg (Signatur li_0940)

1925: Blick auf den Wienberg. Der von Zwetschgen- und Apfelbäumen gesäumte Feldweg in der Mitte des Bildes befindet sich auf dem Verlauf der heutigen Straße »Am Sonnenberg« und führt nach links in den Tunnel unter der Bahnstrecke. Auf der Fläche zwischen Weperstraße, Mühlenstieg und Am Sonnenberg, die zu der Zeit zur Domäne Hardegsen gehört, wird Getreide angebaut, wie auch im hinteren Bereich des Sonnenbergs bis hoch zur Bahn. Das Gebiet um das Haus Kaiser (heute »Am Sonnenberg 8«) ist trockene Wiesenfläche mit einzelnen Büschen.

Mühlenstieg (Signatur sch_0098)

1929: Bis zum Cölnhöfen stehen erst die Häuser

Am Sonnenberg (Signatur sas_0006)

1941: Ackerflächen auf dem Wienberg

Am Sonnenberg (Signatur li_0982)

Durch einen Tunnel wird die westliche, unbefestigte Verlängerung der Straße »Am Sonnenberg« in den Wienberg (Teil der Weper) geführt.

Warum dieses mächtige Tunnelbauwerk gerade dort angelegt wurde, darüber lässt sich nur mutmaßen. Zum einen konnten so die angelegten Ackerterrassen (heute noch erkennbar) von den Nutzern erreicht werden. Über den Bahnhof oder über den »Mühlenstieg« war das nicht möglich, weil man die Flächen nur von oben über den »Schulweg« erreicht hätte, wo es viel zu steil war. Der wahrscheinliche Grund liegt in der Brandbekämpfung. Neben den Gleisen wurde immer eine Brandschutzschneise freigehalten, falls Funkenflug aus den Dampfloks Fächenbrände neben der Strecke erzeugten. Durch den Tunnel konnte die Feuerwehr schnell das Gebiet zwischen Bahnhof und Bahnübergang am »Mühlenstieg« erreichen, was von oben nicht möglich gewesen wäre.

Am Sonnenberg (Signatur li_0964)

1945: Zwetschgen- und Apfelbäume wachsen zwischen den Ackerflächen

Die ersten beiden Häuser, die im Gebiet des heutigen Sonnenbergs gebaut wurden, waren die Nr. 2 (Herre) und Nr. 8 (Kaiser).

Als erster baute in diesem Gebiet 1937 Wilhem Herre an den »Mühlenstieg«, der als unbefestigte Straße befahrbar war. Das Haus hat allerdings seinen Zugang giebelseitig und zählt heute zu »Am Sonnenberg«. Ursprünglich wollten Herres »Am Cölnhöfen« bauen. Da hätten sie aber zu wenig Ackerland dazu kaufen können, was Vater Wilhelm Herre sen., nach dem 2.Weltkrieg Bürgermeister von Hardegsen, als notwendig zur Lebenssicherung ansah. So kaufte Wilhelm Herre jun. nicht nur ein kleines Eckgrundstück am »Mühlenstieg«, sondern sehr weitsichtig eine Fläche von insgesamt 2500 m2, die rechts an der heutigen Straße »Am Sonnenberg« liegt. Hier stehen inzwischen vier Häuser, die von Nachfolgegenerationen der Familien Herre/Spiwocks bewohnt werden.

Das Haus Herre hatte anfangs keinen Strom, man benutzte Kerzen und Petroleumlampen. Es lief zwar am »Mühlenstieg« die Stromleitung vom Zementwerk zur Direktorenvilla Ohlmer in der Stadt vorbei, doch die durfte nicht angezapft werden. Herr Herre kaufte schließlich zwei Holzmasten und ließ sie zwischen seinem Haus und »Am Cölnhöfen« aufstellen. Bis hier lief Anfang der 1930er Jahre die Stromleitung, die jetzt über die selbst gekauften Masten zum Haus Herre weitergeführt wurde.

Mühlenstieg (Signatur sas_0027)

Bebauung 1950, im Vordergrund Haus Nr.2 (Heere) und rechts Haus Nr.3 (Schonlau).

Als nächstes baute 1939 »Am Wienberg« Frau Kaiser. Das sehr große Grundstück hatte sie von der Gärtnerei Wemmel gekauft. Sie war Witwe und ehemals mit dem Sohn aus der Schmiede Kaiser in der »Langen Straße« verheiratet. Dieser war Lehrer und verstarb ca. 1938 nach schwerer Krankheit. Das Haus plante und errichtete die Baufirma Otto Schonlau. Typische Merkmale der »Schonlau«-Bauten dieser Zeit waren die Sockel aus großen Sandsteinquadern. Frau Kaiser kam ursprünglich von einem Bauernhof in Stroit bei Einbeck.

Der Koppelweg zum Kaiser-Haus war unbefestigt. Frau Kaiser legte zum Teil Platten aus, um den Weg auch zu Regenzeiten begehbar zu machen. Da es keine Wasserleitung in diesem Gebiet gab, wurde vermutlich ein Brunnen gegraben. Bezugsfertig war das Haus erst 1941, als die Stromleitung vom Grundstück Herre (Nr: 2) herangeführt wurde. Unmittelbar nach dem 2.Weltkrieg wurden etliche Flüchtlinge und Vertriebene in dem großen Haus von Frau Kaiser untergebracht, u.a. der Lehrer Friedrich Merx, der im Juni 1949 aus russischer Kriegsgefangenschaft entlassen wurde und am 01.09.1949 seinen Dienst an der Volksschule Hardegsen antrat.

Ein Bebauungsplan für das gesamte Wienberg-Gebiet wurde erst 1938 aufgestellt, um eine planmäßige Erschließung zu ermöglichen.

Am Sonnenberg (Signatur li_0963)

Nach diesem Plan war nicht beabsichtigt, eine Straße am heutigen Sonnenberg anzulegen. Der Plan weist dort lediglich einen Feldweg aus. Trotzdem baute 1939 dort Frau Kaiser. Auf der Grundlage dieses Planes entstanden zunächst 1939/40 in der »Weperstraße« Nr. 2 (Göbel), Nr. 4. (Heise) und Nr. 8 (Wille) und im »Mühlenstieg« Nr. 3 (Düwel). Dann wurde die Bautätigkeit am Wienberg auf Grund des 2. Weltkrieges eingestellt.

Unmittelbar nach dem Krieg wurde das Haus Nr.10 gebaut. Bauherrin war Frau Westermann. Sie lebte mit ihrem Mann, Sohn des ehemaligen Rektors der Volksschule Hardegsen, der im diplomatischen Dienst beschäftigt war, in Südamerika. Dort verstarb ihr Mann. Frau Westermann zog nach Hardegsen und ließ von der Zimmerei Johannes Schonlau ein einfaches Holzhaus errichten. Im gleichen Baustil stehen Häuser »An der Niedeck« Nr. 2 und in der »Trögener Landstraße« Nr.9.

Auch dieses Haus, wie auch das Haus Kaiser, lag an einem Feldweg und beide sind nicht im Bebauungsplan von 1938 enthalten.

1948 baute schließlich Otto Schonlau das Haus Nr.3. Es war im Bebauungsplan eingezeichnet. Allerdings ist hier die Lage des Hauses, wie für alle folgenden, im unteren Teil des Grundstücks an der »Sohnreystraße« vorgesehen. Otto Schonlau baute allerdings das Gebäude in den oberen Teil. Er begründete diese Änderung damit, dass das Haus nicht seinen Garten beschatten sollte.

Nachdem das Haus fertig war begann Schonlau, ein Haus auf dem Nachbargrundstück, das ihm ebenfalls gehörte, zu errichten (heute Nr. 5). Als hier der Keller fertig war, erließ die Stadt einen Baustopp, weil die Lage sowohl von Nr. 3 als auch der Keller von Nr. 5 nicht dem Bebauungsplan entsprach. Da Nr. 3 schlecht wieder abgerissen werden konnte, stoppte man nur der Weiterbau von Nr. 5.

Am Sonnenberg (Signatur li_0965)

Die Wienbergsiedlung 1950: Betrachtet man das Bild vom Wienberg 1950 genauer mit der Lupe, ist der Keller von Nr.b5 zu erkennen. Er wurde abgedeckt. Zeitzeugen erinnern sich, auf dieser abgedeckten Kellerfläche gespielt zu haben.

Da Otto Schonlau durch Beharrlichkeit sein Haus auf dem oberen Teil des Grundstücks durchgesetzt hatte, entstanden dann nachfolgend ebenfalls im oberen Bereich der Grundstücke 1950/1951 die Häuser Nr. 7 (Dilchert) und Nr. 9 (Tolle), später Nr. 11 (Kreier).
Otto Schonlau vererbte das Grundstück mit Haus Nr. 3 an seinen Sohn Hubert, das Grundstück Nr. 5 an seinen Sohn Johannes. Dieser verkaufte es an Herrn Kähler, der als Treckerfahrer beim Zimmereibetrieb Johannes Schonlau arbeitete. Inzwischen war der Baustopp aufgehoben und Herr Kähler baute 1953 das Haus Nr. 5, versetzte dabei den bereits angefangenen Keller etwas weiter von der Straße weg.

Die Wienbergsiedlung (»Sohnreystraße« und »Am Sonnenberg«) wurde ab 1950 erschlossen und bebaut. Der erste Bauabschnitt erfolgte bis ca. 1954 bis zur »Weperstraße«. Dann wurde die »Sohnreystraße« ab ca. 1955 bis zur Katholischen Kirche bebaut.
In diesem großen Baugebiet entstanden »Siedlungshäuser«, einfach gebaute eineinhalbstöckige Häuser mit geringer Wohnfläche, meist umgeben von einem großen Nutzgarten zur Selbstversorgung und Existenzsicherung, teilweise auch mit kleinem Stall zur Haltung von Hühnern, Enten, Kaninchen und einem Schwein.

Am Wienberg bauten viele Vertriebene, die ihr Hab und Gut, ihr Haus und ihr Grundstück infolge des Zweiten Weltkrieges z.B. in Schlesien verloren hatten. Auf der Grundlage des Flüchtlingssiedlungsgesetzes und eines Lastenausgleichs erhielten diese Vertriebenen und Flüchtlinge finanzielle Entschädigungen: z.B. zinsverbilligte Darlehen zum Hausbau und Grundstückskauf, Hausratsentschädigung, Entschädigung in Geld in Relation zum erlittenen Vermögensschaden für Grundstücke. Die Niedersächsische Heimstätte unterstützte die Bautätigkeiten. Die Häuser weisen fast identische Grundrisse und Raumaufteilungen auf.

Am Sonnenberg (Signatur sas_0003)

1952: Das Haus Nr. 1 (Golla) im Rohbau, daneben Nr. 3 (Schonlau) und schräg dahinter Nr. 8, (Kaiser) und Nr. 10, (Schröder). Frau Kaiser hatte den größten Teil ihres riesigen Grundstücks, das bis zum Bahneinschnitt ging, mit vielen Apfelbäumen bepflanzt.

Einer dieser Bauherren war Johannes Golla. Er hatte 1951 ein 1.000 m2 großes Grundstück am Wienberg erworben. Nach ihrer Vertreibung wurden der Familie Golla (3 Erwachsene, 3 Kinder) in Hardegsen zwei Räume in der Alten Schule zugewiesen. Dort wohnte die Familie bis 1953.

Familie Golla kam aus einem Vorort von Breslau, aus Herzogshufen. Dort baute Johannes Golla 1936, sieben Kilometer von Breslau entfernt, ein geräumiges Einfamilienhaus. Im Januar 1945 flohen vier Mitglieder der Familie vor der anrückenden Roten Armee über 120 Kilometer zu Fuß bei klirrender Kälte und Tiefschnee ins Glatzer Bergland. Im Mai 1945 kehrten sie in ihr Haus zurück. Anfang Juli 1946 wurden sie vom polnischen Ortsbürgermeister aufgefordert, umgehend zu verschwinden. Sie wurden unter Zwang vertrieben. Innerhalb von zwei Tagen verließen sie ihr Haus und Grundstück, ließen Einrichtung und Kleidung zurück und machten sich mit den Sachen, die sie bei sich tragen konnten, auf zum nächsten Bahnhof. Eine Zugfahrt unter widrigsten Bedingungen im Viehwagen führte die Familie über Magdeburg nach Uelzen. Von dort wurden sie weiter nach Northeim geschickt und nach Hardegsen verteilt.

Da die Familie aus ihrer Heimat Schlesien vertrieben wurde, ihr Hab und Gut, ihren gesamten Besitz verloren hatte, erhielt die Familie die oben erwähnte Entschädigung, konnte kostengünstig Baugrund kaufen und bekam Zuschüsse zur Baufinanzierung. Baute man zusätzlich noch einen kleinen Stall zur Haustierhaltung, um sich selbst zu versorgen, gab es zusätzliches Geld.

Der Bau des Zweifamilienhauses mit insgesamt ca. 100 m2 Wohnfläche begann 1952. Der Keller wurde mit Schaufel und Schubkarre ausgeschachtet. Die dicken Steine für die Fundamente des Kellergeschosses transportierte Johannes Golla eigenhändig mit einem größeren Bollerwagen aus dem Steinbruch des nahen Zementwerkes, wo er als Maurer arbeitete. Es herrschte das Motto »Spart am Sand, Zement bekommen wir genug!« Der Rohbau des Hauses erfolgte fast komplett in Eigenarbeit. Ende 1952 war das Haus fertig und wurde im Frühsommer 1953 bezogen.

Im Erdgeschoss des Hauses Nr.1 wohnten auf ca. 50 m2 Johannes Golla mit seiner Frau Martha und anfangs mit seiner Schwiegermutter Pauline Bartsch. Im ersten Stock unter dem Dach lebten Helmut Lindemeier, Ehefrau Gabriele, geb. Golla und Sohn Andreas, später noch Sohn Klaus ebenfalls auf ca. 50m2. So ähnlich war die Wohnsituation in allen Häusern am Wienberg, die nach gleichen Bauplänen errichtet wurden.

Im Keller stand ein großer Waschkessel, der beim jährlichen Schlachtfest zum Brühen der Würste benutzt wurde. Ein massiver Schuppen wurde 1954 für den Stall und die Aufbewahrung des Brennholzes gebaut. Zum Eigenverzehr hielten Gollas ein Schwein, Hühner, Enten und Kaninchen. Im großen Garten wurden Kartoffeln und Gemüse zur Eigenversorgung angebaut. Ferner wuchsen bald ein Kirschbaum, Apfelbäume und viele Beerensträucher.

Am Sonnenberg (Signatur li_0977)Am Sonnenberg (Signatur li_0976)Am Sonnenberg (Signatur li_0972)

Am Sonnenberg1: 1953 zogen sechs Personen in das Haus, 1954 entsteht der Schuppen, , Anfang der 1990er Jahren wird das Haus erweitert. Es wohnen jetzt vier Personen auf der doppelten Wohnfläche.

1953 ist die Bebauung des Sonnenbergs auf der Seite, die zur Stadt zeigt, abgeschlossen: Nr. 5 (Kähler), Nr. 7 (Dilchert, Leiter der Kreissparkasse), Nr. 9 (Tolle, Hausmeister der Volksschule) und Nr. 11 (Schornsteinfegermeister Kreier).

Am Sonnenberg (Signatur li_0966)

Im Vordergrund Haus »Kreiser), rechts im Feld der Baubeginn der Weperschule

1958 Jahre entsteht das Haus Nr. 4 (Hans Spiwocks) auf dem Grundstück »Herre«. Ruth Spiwocks, eine geborene Herre, ist in dem Haus Nr.2 aufgewachsen. Der Bruder von Hans Spiwocks, Gerd, baut schließlich Haus Nr. 20 am Ende der Straße direkt unter der Bahnlinie, kurz vor dem Tunnel. Beide Spiwocks-Brüder lebten vor ihren Hausbauten am Schrägweg, der vom Mühlenstieg abzweigt, heute Anglerheim (siehe Album »Mühlenstieg«).

Am Sonnenberg (Signatur li_0979)

1950: Drachen steigen lassen auf dem Koppelweg über dem Sonnenberg (heute Wienberg). Zu erkennen das bezogene Haus Nr. 3 . Daneben die beschriebene Baulücke. Rechts das Haus Kaiser, Nr. 8.

Am Sonnenberg (Signatur li_0968)

Naturspielplatz am Rande der Straße in den 1950er Jahren

Am Sonnenberg (Signatur li_0676)

1960: Die Straße ist noch nicht geteert und nur mit Natursteinen vom Fußweg getrennt.

1957 werden die beiden Häuser der Zementfabrik, Nr. 14 (heute ehemaliger Produktionsleiter der Zementfabrik, Gunar Adam, 1984-1995) und Nr. 16 (Dietrich Schmidt, Werksleiter der Zemtfabrik ab 1980) gebaut.
1973/74 werden die Häuser Nr. 2a (Herre) und 4a (Spiwocks/Metje) errichtet.
1975 entsteht das Haus von Robert Liebmann (Werksleiter der Zementfabrik 1965-1980).
Zum Schluss entstehen die vier Reihenhäuser auf dem Grundstück Nr.12.

Am Sonnenberg (Signatur li_0974)

2021: Reihenhäuser auf dem Grundstück Nr.12

In die Schlagzeilen geriet der Sonnenberg 1979, als am 31.7.1979 die inzwischen 86jährige Frau Kaiser, Haus Nr. 8, erwürgt und erdrosselt wurde. Zwei Sparbücher wurden entwendet. Anschließend wurde das Schlafzimmer der Frau angezündet. Die von Nachbarn alarmierte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und fand die teilweise verkohlte Leiche. Für die Aufklärung des Raubmordes setzte die Polizei 12.000 DM aus. 14 Tage nach dieser brutalen Tat wurde der Täter, ein damals 21jähriger Hardegser, festgenommen. Im März 1980 verurteilte das Schwurgericht Göttingen den Täter wegen Totschlag in Tateinheit mit Diebstahl und schwerer Brandstiftung zu 10 Jahren Haft.

Mein Dank gilt Monika Pramann (geb. Schonlau), Werner Herre, Werner Degenhardt und Dr. Hans-Eckard Sasse, die mir in Gesprächen als Zeitzeugen wertvolle Informationen gegeben haben.